Im Zuge des Wandels zur Informationsgesellschaft hat in den letzten Jahrzehnten in unserer Gesellschaft eine erhebliche Anforderungsverdichtung stattgefunden. Dazu zählen beispielsweise ständige Verfügbarkeit, Zeit- und Leistungsdruck, hochkomplexe Prozesse und eine oftmals sehr kompetitive Arbeitsumwelt. Den Unternehmen und ihren Führungskräften kommt dabei eine neue Verantwortung zu, um gesundheitliche Risiken für die Mitarbeiter möglichst zu minimieren. Überforderungssymptome, die häufig aus einer Kombination von beruflichen und privaten Stressoren entstehen, frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, kann Erkrankungen und lange Ausfallzeiten verhindern. Gerade besonders zuverlässige und motivierte Mitarbeiter müssen teilweise aktiv gebremst werden.
Psychosoziale Faktoren wirken maßgeblich auf die Entstehung von Stress, weshalb eine wertschätzende Arbeitskommunikation essentiell ist. Zum professionellen Umgang mit Stress gehört darüber hinaus noch ein hohes Maß an Selbstverantwortung für jeden Einzelnen. Der Workshop widmet diesen Aspekten besondere Aufmerksamkeit und zeigt Wege auf, wie Führungskräfte die Gestaltung eines leistungserhaltenden Arbeitsumfeldes fördern und in ihrem Führungsverhalten berücksichtigen können. Die „gesunde“ Menge Stress und typische Überlastungssymptome bei Mitarbeitern erkennen und unterscheiden.
Wir befassen uns vor allem mit folgenden Themen:
- Vorbildfunktion der Führungskraft
- Einfluss des Führungsverhaltens auf den Krankenstand
- Mitarbeitermotivation – Ziele setzen und Sinn vermitteln
- Wertschätzendes Arbeitsklima und -kommunikation
- Emotionales Selbstmanagement & Eigenverantwortung
- Absentismus & Präsentismus („Mit der kleinen Erkältung bleibe ich doch nicht zu Hause“)
